Warum die Kräuter nun im Supermarkt wachsen

Kästen, in denen Salate, Kräuter und Gemüse zuhause oder im Supermarkt angebaut werden, liegen im Trend. Die Geräte von Infarm findet man in immer mehr Einkaufsmärkten. Den Plantcube von Agrilution kann man sogar in eine Küchenzeile einbauen.

„Das ist aber cool!“, ruft eine junge Frau. Sie steht in der Edeka-Filiale am Berliner Nollendorfplatz vor einem hohen Glasschrank. Darin wachsen Kräuter und Salate. Alle Wachstumsphasen sind für die Kunden sichtbar; frischgeerntete Kräuter kaufen sie ohne Umwege im Supermarkt. Dahinter steckt das Berliner Start-up Infarm. „Infarm wurde aus dem Wunsch heraus geboren, unser eigenes Essen anzubauen“, sagt Osnat Michaeli, eine der Mitgründerinnen.

Eigentlich wollte sie mit Erez und Guy Galonska 2013 ein Café eröffnen. Doch dann kam den drei im März 2014 die Idee der „vertikalen Farmen“. Was in einem alten Airstream-Wohnwagen mit Experimenten zur Pflanzenzucht in urbaner Umgebung begann, hat sich durch hauptsächlich risikokapitalbasierte Investitionen zu einem Unternehmen mit rund 250 Mitarbeitern entwickelt.


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Quelle: https://bit.ly/2Xo7A9s 
WELTNicolas Kremershof